Christopher Paolini sagt "Danke!"

 

Kvetha Fricäya!

Die Weisheit des Feuers zu schreiben, hat großen Spaß gemacht, obwohl es anstrengend und zuweilen schwierig war. Am Anfang kam es mir so vor, als wäre die Geschichte ein riesiges dreidimensionales Puzzle, das ich ohne Anhaltspunkte oder Anleitung zusammenzusetzen hatte. Ich empfand diese Erfahrung als extrem befriedigend, trotz der Hindernisse, die es immer wieder zu überwinden galt.

Wegen seiner Komplexität wurde Die Weisheit des Feuers deutlich länger als erwartet – genau genommen so viel länger, dass ich die Reihe von drei auf vier Bücher erweitern musste. Dadurch hat sich die Drachenreiter-Trilogie in einen Drachenreiter-Zyklus verwandelt. Ich freue mich darüber, denn auf diese Weise kann ich die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander eingehender beleuchten und den Dingen ihren natürlichen Lauf lassen.

So wie Das Vermächtnis der Drachenreiter und Der Auftrag des Ältesten hätte ich auch Die Weisheit des Feuers niemals fertig stellen können ohne die Unterstützung zahlreicher kluger Menschen, denen mein grenzenloser Dank gilt. Es sind:

Zu Hause: Meine Mutter für das leckere Essen, die guten Ratschläge, für ihre Anteilnahme und ihren Optimismus; mein Vater für seinen einzigartigen Blick auf die Dinge und seine scharfsinnigen Bemerkungen zu Handlung und Sprache, dafür, dass er mir half, den Titel für dieses Buch zu finden, und für die glorreiche Idee, Flammen aus Eragons Schwert schießen zu lassen, immer wenn er seinen Namen sagt (sehr cool); und natürlich meine einzigartige Schwester Angela, die es mir nach wie vor erlaubt, sie als Kräuterhexe zu porträtieren, und bereit war, jederzeit ihr umfangreiches Wissen über Namen, Pflanzen und alles, was mit Wolle zu tun hat, mit mir zu teilen.

Bei Writers House: Mein Agent Simon Lipskar für seine Freundschaft, für seine harte Arbeit und für den dringend benötigten Tritt in den Allerwertesten, den er mir verpasst hat, als ich am Anfang nicht so recht von der Stelle kam (ohne ihn hätte ich vermutlich zwei Jahre länger gebraucht, um das Buch fertigzuschreiben); und sein Assistent Josh Getzler für alles, was er für Simon und den Drachenreiter-Zyklus tut.

Bei Knopf Books for Young Readers: Meine Lektorin Michelle Frey, der meine ganze Bewunderung gilt für die Art und Weise, wie sie mich darin unterstützt hat, das Manuskript zu überarbeiten und zu straffen (die erste Fassung war viel länger); ihre Assistentin Michele Burke, die sich ebenfalls mit viel Hingabe dem Lektorat gewidmet hat und überdies half, den Rückblick auf die beiden ersten Bände zusammenzustellen; Judith Haut, die Publicity-Zauberin, die von Anfang an die Kunde von der Drachenreiter-Saga durchs Land getragen hat; Presse-Chefin Christine Labov; die Chef-Grafikerin Isabel Warren-Lynch und ihr Team, weil sie dafür gesorgt haben, dass dieses Buch genauso toll aussieht wie die ersten beiden Bände; John Jude Palencar für das majestätische Umschlagmotiv (ich weiß gar nicht, wie er das beim vierten Band noch übertreffen will!); der Endredakteur Artie Bennett, dafür dass er mit aufopferungsvoller Akribie jedes einzelne Wort in Die Weisheit des Feuers, egal ob von mir erfunden oder nicht, überprüft hat; Chip Gibson, der Chef der Kinderbuchabteilung von Random House; Nancy Hinkel, die exzellente Verlegerin, für ihre fortwährende Unterstützung; Joan DeMayo, die Vertriebsleiterin, und ihr Team (Hurra und tausend Dank!); John Adamo, Chef der Marketing-Abteilung, dessen Mannschaft die beeindruckenden Werbemittel entworfen hat; Linda Leonard, Neue Medien, für ihre Mühen beim Online-Marketing; Linda Palladino, Milton Wackerow und Carol Naughton, Herstellung; Pam White, Jocelyn Lange und der Rest des Teams für Auslandslizenzen, die unglaublich gute Arbeit geleistet und den Drachenreiter-Zyklus in zahllose Länder und Sprachen verkauft haben; Janet Renard, Korrektur; und alle anderen bei Knopf, die mich unterstützt haben.

Bei Listening Library: Gerard Doyle, der die Welt Alagaësia mit seiner Stimme zum Leben erweckt; Taro Meyer, der die Modulation meiner Sprachen perfekt hinbekommt; Orli Moscowitz, bei dem alle Fäden zusammenlaufen; und Amanda D’Acierno, die Verlegerin der Listening Library.

Dank euch allen.

In dem Buch Japanische Schwertschmiedekunst von Leon und Hiroko Kapp und Yoshindo Yoshihara habe ich viel von dem nachgelesen, was ich brauchte, um den Schmelz- und Schmiedeprozess im Kapitel „Triumph des Geistes“ genau zu beschreiben. Ich möchte das Buch jedem ans Herz legen, der mehr über die Herstellung von Schwertern (besonders von japanischen) erfahren möchte. Wusstet ihr zum Beispiel, dass japanische Schmiede ihre Feuer entzündeten, indem sie so lange auf das Ende einer Eisenstange hämmerten, bis es glühte, und es dann an ein mit Schwefel überzogenes Zedernholz hielten?

Und allen, die die Anspielung auf einen „einsamen Gott“ verstanden haben, als Eragon und Arya am Lagerfeuer sitzen, möchte ich sagen: Meine einzige Entschuldigung ist, dass der Doktor überall hinreisen kann, sogar in fiktive Welten. - Hey, auch ich bin ein Fan!

Zu guter Letzt möchte ich vor allem euch danken. Danke, dass ihr Die Weisheit des Feuers gelesen habt. Danke, dass ihr dem Drachenreiter-Zyklus seit Jahren die Treue haltet. Ohne eure Unterstützung hätte ich diese Reihe niemals schreiben können, und ich kann mir nichts vorstellen, was ich lieber täte.

Wieder einmal sind Eragons und Saphiras Abenteuer vorbei und wieder einmal haben wir das Ende dieses verschlungenen Pfades erreicht … Allerdings nur für den Augenblick. Es liegt noch ein langer Weg vor uns. Das vierte Buch wird erscheinen, sobald ich die Arbeit daran abgeschlossen habe. Und ich kann euch versprechen, es wird das Aufregendste im ganzen Drachenreiter-Zyklus.

Ich kann es kaum erwarten, dass ihr es lest!

Sé onr Sverdar sitja hvass!

Christopher Paolini
20. September 2008